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Die Verschwundenen



buecher_abbildung_45000399.big.jpgOlli Repo, einst hoch dotierter Werbespezialist und nun Ausbildungsbetreuer junger Polizeianwärter, bekommt es mit einer Welle von Gewaltdelikten zu tun: Ein Mann quält sich selbst und zwingt a

ndere, ihm dabei zuzusehen, eine junge Frau setzt ihrem Leben nach einer Verfolgungsjagd ein brutales Ende und Ex-Big-Brother-Kandidat Sami verschwindet spurlos.

Nur schwer gelingt es Olli, sich auf diese Geschehnisse zu konzentrieren, denn sein aktueller Schützling Heikki zeigt sich seiner Verantwortung als zukünftiger Polizist kaum bewusst. Im Gegenteil – bei einem Einsatz rastet Heikki aus und entpuppt sich als äußerst gewalttätig.

Zu allem Überfluss sitzt Olli auch noch die Journalistin Saastamoinen im Nacken. Fast scheint es, als wüsste sie immer schon im Voraus, was als Nächstes passiert. Und ihre Berichterstattung bleibt nicht folgenlos. Für den kurzen Augenblick des Ruhms scheint keine Tat zu schrecklich zu sein – kann Olli das Schlimmste verhindern?

Die Verschwundenen von Marko Kilpi entstand unter dem Eindruck der Amokläufe an finnischen Schulen und den durch die Medien forcierten Promikult. Ein packe

nder Roman über die Absurdität des Wunsches nach Aufmerksamkeit und über die Auswirkungen schwelender Gewalt!

Aus dem Finnischen von Gabriele Schrey-Vasara
Erscheinungsdatum: voraussichtlich September 2011

Krimikiosk: Die Verschwundenen - Leise, spannend und intensiv erzählt
Buchwelten: Die Verschwundenen
Grafit Verlag
http://intra.grafit.de/archive/upload/buecher_leseprobe_45000399.pdf

Marko Kilpi im internet



Leser-Welt: Erfrorene Rosen (Marko Kilpi); Olli Repos erster Fall

Ein Praktikum führt Polizeianwärter Olli Repo ausgerechnet in
seine verhasste Heimatstadt. Zudem wird ihm Tossavainen als Betreuer zugeteilt und der entspricht genau dem Typ Mensch, den Olli verabscheut. Doch als in eine

m Kaufhaus eine Bombendrohung eingeht und in einer stillgelegten Fabrik tatsächlich eine Bombe explodiert, lernt Olli die nüchterne Arbeitsweise seines Kollegen zu schätzen. Denn ihn selbst verunsichern die Ermittlungen immer mehr: Olli muss sich nach Jahren des Schweigens mit seinem herrschsüchtigen Vater auseinandersetzen. Wieso weiß ausgerechnet der so viel über die Bombendrohung und das mögliche Muster, nach dem der Täter vorgeht?

erfrorene_rosen 

Originaltitel: Jäätyneita ruusuja
Autor: Marko Kilpi
Übersetzer: Gabriele Schrey-Vasara
Verlag: grafit
Erschienen: 03/2011
ISBN: 978-3894255664
Seitenzahl: 284 Seiten

Hier geht's zur Leseprobe

Die Grundidee der Handlung
Der Rückentext gibt schon relativ viel über den Inhalt wieder, so dass sich eine Wiederholung an dieser Stelle erübrigt. Allerdings ist die mögliche Verwicklung von Oll

is Vater in den Fall letztendlich gar nicht so entscheidend, stattdessen dürfen Olli Repo und sein Anleiter Tossavainen außerhalb ihres eigentlichen Streifendienstes im Fall des Bombenlegers weiter ermitteln und geraten in einen Fall hinein, der alles sprengt, was Olli bisher über Verbrechen wusste.

Die Idee, einen absoluten Polizeianfänger ermitteln zu lassen, der aber bereits in anderen Berufsbereichen Erfahrungen gesammelt hat, gibt dem Krimi eine ganz besondere Note, ist Olli doch alles andere als abgeklärt, muss sich erst in seine neue Rolle einfinden und hat auch sonst mit vielen Dingen zu kämpfen. So b

ekommt man als Leser eine ganz neue, sehr spannende Sicht auf die Dinge vermittelt.


Stil und Sprache
Marko Kilpi hat gleich für sein Debüt „Erfrorene Rosen“ den Finnischen Krimipreis bekommen und bereits nach wenigen Seiten weiß man, warum. Sehr knapp, geradezu spartanisch ist seine Handlung ausgestattet, zu Beginn weiß man als Leser die Szenen nur mühsam einzuordnen. Dennoch versteht Marko Kilpi es, seine Leser sofort in Ollis Welt hinein zu ziehen und man verspürt seltsamerweise direkt eine ungewöhnliche Nähe zum Protagonisten. Ohne umfassende Hintergrundinformationen geht es los, dabei bringt die Verwendung der Gegenwartsform ein hohes Tempo mit sich, von dem sich die teilweise philosophisch anmutenden Diskussionen der beiden Ermittler wohltuend abgrenzen. Nicht nur, dass sie ein absolut ungewöhnliches Verbrechen aufklären müssen, nein, auch ihre Herangehensweise an diesen Fall ist schon sehr speziell. Dabei liest sich „Erfrorene Rosen“ (auch die Bedeutung des Titels wird sich später erschließen) durchgängig leicht und luftig, dazu tragen sowohl die Gespräche zwischen Olli und Tossavainen bei, wie auch die oft originellen Schilderungen von Orten und Gemütsverfassungen. Olli, der ja alles aus seiner Sicht erzählt, hat schon manchmal recht schräge Gedankengänge und bringt einen

mit seinen herunter gebeteten Lehrbuchsätzen regelmäßig zum Schmunzeln.

Geradezu genial ausgedacht ist die persönliche Verstrickung von Olli in den Fall. Er ist mittendrin und doch wieder nicht: Aufkeimende Erinnerungen an seine Kindheit, das Verhältnis zu seinem nie wirklich präsent gewesenen, verhassten Vater, seine Überlegungen zu Vorherbestimmung und Schicksal, all das bestimmt die Richtung dieses Krimis, ohne auch nur eine Sekunde abgedroschen oder langweilig zu wirken. Wie sich am Ende dann alles völlig logisch ineinander fügt, das muss Marko Kilpi erstmal jemand nachmachen.


Figuren
Olli Repo ist, wie schon erwähnt, absoluter Polizei-Neuling und als solcher hin- und hergerissen zwischen dem Eifer, sich zu beweisen und dem Respekt vor der Erfahrung der Kollegen. Er tritt gerade zu Anfang immer wieder in Fettnäpfchen, überschätzt seine Fähigkeiten und muss dann erkennen, dass der von ihm eher verachtete Tossavainen durchaus seine Qualitäten hat. Er ist ein sehr vielschichtiger, facettenreicher Charakter, der sicher noch einiges zu bieten hat. Seinen Hintergrund erfährt man zwar nur bruchstückhaft, aber ausreichend, um seine Motive nachvollziehen zu können und ihn überaus sympathisch zu finden.
Tossavainen ist Ollis Kollege und Anleiter. Er findet Olli gerade am Anfang eher lästig, b

eruht ihre Abneigung doch auf Gegenseitigkeit. Wirkt er auf Olli zunächst abgestumpft und fast ausgebrannt, so muss dieser bald erkennen, dass Tossavainen nur weiß, wann und wie er seine Fähigkeiten einzusetzen hat, um den bestmöglichen Erfolg zu erzielen. Seine nüchterne Arbeitsweise und abgeklärte Haltung hilft den beiden ungleichen Partnern aus so manch brenzliger Situation heraus.

Es gibt in diesem Krimi noch einige Nebenfiguren, so zum Beispiel Ollis Freundin Anna, seinen Vater, den er lange Jahre nicht gesehen hat, und seinen Chef Kylmänen. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie genau den Raum bekommen, den sie auch in der Handlung einnehmen. So ist Anna sehr im Hintergrund, sie ist zwar da, aber nie wirklich präsent, eher jemand, an den Olli denkt. Kylmänen hingegen ist an den Ermittlungen beteiligt und bekommt dementsprechende Aufmerksamkeit.

Was mich an der Figurenzeichnung besonders fasziniert hat, ist die Tatsache, dass man über viele Personen nur Bruchstücke erfährt, dass dies aber ausreicht, sich ein eigenes Bild zu machen. Die knappe Art des Autors passt einfach hervorragend, so dass es überhaupt nicht störend ist, wenn man (noch?) nicht alles über die agierenden Charaktere weiß.


Aufmachung des Buches
Das Taschenbuch ist im typischen Design des Grafit-Verlags gestaltet und überwiegend grafitgrau. Lediglich im oberen Drittel sieht man einen silbrig-türkis glänzenden Steg, auf dem ein Mann auf den Betrachter zu rennt. Titel und Autorenname sind in türkis und weiß gedruckt, ebenso das Verlagssymbol am unteren Rand. Innen gibt es einen kurzen Prolog und fünfzehn recht lange K

apitel.


Fazit
„Erfrorene Rosen“ ist der vielversprechende Auftakt einer ungewöhnlichen, fast philosophischen Krimireihe. Vielschichtige Figuren, ein spektakulärer Kriminalfall und die finnisch-karge Atmosphäre ergeben ein echtes Highlight unter den vielen nordischen Krimis. Unbedingt lesen!


5_Sterne


Hinweise
Rezension von Eva Hüppen
Herzlichen Dank an den grafit-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Dieses Buch kaufen bei: amazon.dealt



Elävien kirjoihin (Als lebend verbucht)

elavien_kirjoihin.jpgIn Marko Kilpis drittem Kriminalroman Elävien kirjoihin geht es um den Kampf der Polizei gegen den immer vielschichtigeren Drogenhandel.  P

olizeihauptmeister Olli Repo bekommt einen neuen Partner, einen erfahrenen Polizisten, der ungewöhnliche Methoden verwendet und allzu selbstständig handelt. Reibereien sind unvermeidlich.

Kilpi versetzt sich auch in die Haut einer abgebrühten Kriminellen.  Pike, die Königin des Drogenhandels in ihrem Viertel, bringt im Gefängnis einen Jungen zur Welt. Nach der Entlassung will die junge Mutter ein normales Alltagsleben führen. Sie übt das Einkaufen und Kinderwagenschieben. Aber alles ist schwierig. Und dem Vater des Jungen, Lalli, kann sie nicht entkommen. Ist es möglich, nach einer problematischen Vergangenheit neu anzufangen?

Marko Kilpi ist dank seiner eigenwilligen Annäherungsweise und seiner Ei

nfühlungsgabe ein außergewöhnlicher Krimiautor. Die Darstellung der Polizeiarbeit geht über eine rein äußerliche Schilderung hinaus, denn Kilpi bringt seine Leser dazu, über tiefgreifende moralische Fragen nachzudenken. Furchtlos greift er Wertvorstellungen auf, die als selbstverständlich gelten, und setzt sich mit Phänomenen auseinander, die zu den brennendsten Problemen unserer Gesellschaft zählen.

 


krimi_erfrorene_rosen.jpgER

FRORENEN ROSEN - Bestimmen Schuld und Sühne unser Sein?

Ein Praktikum führt Polizeianwärter Olli Repo ausgerechnet in seine verhasste Heimatstadt. Zudem wird ihm Tossavainen als Betreuer zugeteilt und der entspricht genau dem Typ Mensch, den Olli verabscheut.

Doch als in einem Kaufhaus eine Bombendrohung eingeht und in einer stillgelegten Fabrik tatsächlich eine Bombe explo
diert, lernt Olli die nüchterne Arbeitsweise seines Kollegen zu schätzen. Denn ihn selbst verunsichern die Ermittlungen immer mehr: Olli muss sich nach Jahren des Schweigens mit seinem herrschsüchtigen Vater auseinandersetzen. Wieso weiß ausgerechnet der so viel über die Bombendrohung und das mögliche Muster, nach dem der Täter vorgeht? (Verlags-Info)

ERFRORENE ROSEN von Marko Kilpi wird als Kriminalroman gehandelt, aber dieses Buch ist weit mehr als das.

Es ist ein psychologischer Roman über einen zutiefst moralischen und sozialen Menschen, der sich höchst philosophisch mit den zentralen Fragen der Existenz auseinandersetzt.
Persönliche Meinung: 5**** (von 5 möglichen)
(mehr als Roman, denn als Krimi)

Gibt es so etwas wie Schicksal oder Zufall, oder ist alles vorherbestimmt? Ist letztlich der Mensch nur der Erfüllungsgehilfe und das kleine, ausführende Rädchen im Getriebe? Bestimmen Schuld und Sühne unser Sein?

Genau aus diesen Fragestellungen hat sich für mich bei der Lektüre eine unglaubliche Spannung entwickelt, so dass der eigentliche Kriminalfall doch stark in den Hintergrund getreten ist – was ich aber absolut nicht bedauere, denn gerade deshalb und weil es kein literarisches "Fast Food" ist, wird das Buch bei mir noch lange nachhallen.


ERFRORENE ROSEN ist als Taschenbuch (284 Seiten)  im Grafit Verlag für 8,99 Euro erschienen.


Krimikiosk


 

krimi_erfrorene_rosen.jpgEin Debüt, das nicht wie eines wirkt

Marko Kilpi: "Erfrorene Rosen"

Von Anne Spitzner (krimikon.de)

 

Was haben eine Bombendrohung, ein Praktikant und eine verkorkste Vater- Sohn- Beziehung miteinander zu tun?

Auf den ersten Blick nicht viel. Auf den zweiten jedoch eine ganze Menge: Olli Repo, Polizeianwärter, muss sein Praktikum in seiner Geburtsstadt absolvieren. Einer seiner ersten Einsätze dabei findet bei einer Bombendrohung in einem Kaufhaus statt. Zumindest diese Zusammenhänge wären nun also geklärt; doch in „Erfrorene Rosen“, dem packenden Debüt von Marko Kilpi, gibt es noch ganz andere Fäden, die sich ineinander und umeinander wirren.

Denn Olli hat nicht nur Probleme mit seinem ersten richtigen Fall, der sich plötzlich größer darstellt als ursprünglich gedacht. Er hatte seine Heimatstadt verlassen, um seinem Vater zu entkommen, hat weit entfernt eine Freundin und einen Sohn, von denen sein Vater nichts weiß. Jetzt stehen sie sich plötzlich wieder gegenüber – fremd, auseinandergelebt, einander verhasst.

Mit seinem neuen Kollegen, Tossavainen, gerät Olli zu Beginn beinahe aneinander, doch sie arrangieren sich schnell. Tossavainens Ruhe und Erfahrung helfen Olli, trotzdem können sie ihn nicht vor allem beschützen: vor übereilten Schlussfolgerungen, vor Rüffeln von Vorgesetzten – auch vor seinem Vater nicht.

Der Leser erlebt Ollis erste Zeit bei der Polizei hautnah. Olli fragt, was der Leser wissen will, erhält verwirrende Antworten und sieht nur langsam klar. Olli, der Aussteiger, der Flüchtling, der sich seinem Vater und seiner Vergangenheit stellen muss: der Leser steckt in seinen Schuhen, geht jeden Schritt mit, jeden nach vorn und jeden zurück. Durch Kilpis in der Gegenwartsform gehaltene Erzählung sieht man Olli über die Schulter, ohne jedoch seine Gedanken weit genug vom Protagonisten lösen zu können, um eigene Schlussfolgerungen ziehen. Der Fall rückt immer weiter ins Blickfeld, und Ollis Vergangenheit verstrickt sich immer weiter hinein: woher weiß sein Vater von der Bombendrohung, woher kennt er die Motive des Täters?

Überraschende Wendungen, fantasievolle Polizeibeamte, die nicht nur Routineermittlungen abhaken, Anfänger- Schwarzweißdenken neben erfahrenen Grautönen, all das verflicht sich in „Erfrorene Rosen“ zu einem Bild, das den Leser nicht mehr loslässt.

Am Ende gelingt es Kilpi, beide Erzählstränge, den beruflichen und den privaten, zu einem Finale zu führen, einem vom Schicksal bestimmten Ende, nachdem im Buch viel darüber diskutiert worden ist, ob es so etwas wie Schicksal überhaupt gibt.

„Erfrorene Rosen“ bindet den Leser durch seine Spannung, die Handlungen führen auf ein Ende zu – ob es ein happy end ist, bleibt der Interpretation des Lesers überlassen. Das Finale lässt den Leser gewissermaßen in der Luft hängen, womöglich als Antwort auf die Frage, ob es Schicksal gibt. Der Täter und Ollis Vater, beide haben sie Einfluss auf sein Leben genommen, letzterer mehr als ersterer; doch schließlich endet dieser Einfluss – und Olli muss sein Leben selbst in die Hand nehmen.

Mit „Erfrorene Rosen“ ist Marko Kilpi ein Debüt gelungen, das nicht wie eines wirkt. Es macht eher den Eindruck, als kenne man Olli Repo schon aus fünf Vorgängerromanen; sein Schicksal, seine Art, sie bleiben haften. Es dauert lange, bis die „Erfrorenen Rosen“ aus dem Gedächtnis wegtauen.

 

Erfrorene Rosen

Marko Kilpi

284 Seiten, 8,99 Euro

Grafit Verlag

ISBN 978-3894255664






BUCHMESSE HELSINKI 2010


kontiohaastattelu.bmpDie Helsinkier Buchmesse war wieder ein großer Erfolg. Mit knapp 80.000 Besuchern wurde ein neuer Rekord erreicht. Allein tausend Autoren traten auf, Marko Kilpi war einer von ihnen. Seine Auftritte waren auf den Samstag gebündelt, und der Terminplan, der weiter unten zu finden ist, war ausgesprochen eng.

Konstaapeli Kontio alias Hauptmeister Bär präsentierte sich zum ersten Mal auf der Buchmesse. Marko Kilpi wurde begleitet von dem Illustrator Janne Markkanen. Der erste Auftritt fand um 11.30 Uhr auf der Z.-Topelius-Bühne statt. Dort gab es nicht nur ein Gespräch, sondern auch für alle im Publikum einen Hauptmeister-Bär-Reflektor.

 

waltari.bmpAuf der Mika-Waltari-Bühne hatte Marko Kilpi einen gemeinsamen Auftritt mit Kari Häkämies. Als dritter hätte Matti Yrjänä Joensuu teilnehmen sollen, doch er musste absagen. Trotzdem war der Saal restlos gefüllt.

Am Stand von Elisa interviewte Tuomas Enbuske den Autor. Im Mittelpunkt stand das Buch Kadotetut (Die Verlorenen), und zwar vor allem die Hörbuch-Fassung. Das Buch wird gelesen von Niko Saarela, der hervorragende Arbeit geleistet hat. Das Hörbuch hat eine Speilzeit von 12 Stunden und 7 Minuten.

elisa.bmp

Dieser Link führt zum Interview.

Marko Kilpi ist auf der Buchmesse in Helsinki am Samstag, 30.10.2010 an mehreren Stellen anzutreffen. Der Tag beginnt im Zeichen von Hauptmeister Kontio um 11.30 Uhr auf der Z.-Topelius-Bühne.


Marko Kilpi: Konstaapeli Kontio – Die unsichtbare Gefahr / Programm des Krimi-Samstags 2010 (Gummerus)

11.30-12.00 Z. Topelius, Interviewer Petri Koikkalainen (Konstaapeli Kontio)
12.00-12.25 Loisto, Stand 6a37 Autorenbegegnung / Signierstunde (Kadotetut)
12.30-13.00 Mika-Waltari-Bühne / Krimi-Samstag, Interviewer Keijo Kettunen. Gemeinsamer Auftritt mit Kari Häkämies.
13.00-13.30 Gummerus, Stand 6c55, Autorenbegegnung / Signierstunde (Konstaapeli Kontio)
13.45-14.00 Elisa, Stand 6k48, Autorenbegegnung / Signierstunde (Kadotetut), Interviewer Tuomas Enbuske.
14.15-14.45 Suomalainen Kirjakauppa, Stand 6k49, Interviewer Mikko Aarne.  Gemeinsamer Auftritt mit Jarkko Sipilä.
15.30-16.00 Deutsche Bibliothek, Stand 6m26, Autorenbegegnung / Signierstunde.
16.00-16.30 Gummerus, Stand 6c55, Autorenbegegnung / Signierstunde. Gemeinsamer Auftritt mit Jarkko Sipilä.




DEUTSCHLANDTOURNEE 

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Ende September / Anfang Oktober war ich mit der Übersetzerin Gabriele Schrey-Vasara auf Autorentournee in Deutschland. Der erste Auftritt fand am 27.9.2010 in Berlin statt, und der Anfang hätte nicht besser sein können. Der Saal war voll, und das Publikum war überaus aktiv und wirkte interessiert. Nach der Veranstaltung gab es Wein und die Gelegenheit zum freien Gespräch.

Der Tourneezeitplan war eng – eine Stadt / Tag. Die Etappen wurden im zeitweise fast 300 km/h schnellen ICE bequem zurückgelegt, und organisatorisch gab es nirgends das kleinste Problem. Alles lief mit deutscher Effektivität und Präzision.


herford2.jpg








Die Tournee-Orte:

- Berlin
- Bad Segeberg
- Kiel
- Düsseldorf
- Herford
- Frankfurt
- Wiesbaden



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KADOTETUT NACH DEUTSCHLAND VERKAUFT


Der deutsche Grafit Verlag hat die Übersetzungsrechte für Marko Kilpis Roman Kadotetut (Die Verlorenen) gekauft. Grafit veröffentlichte Kilpis Erstlingsroman Erfrorene Rosen im Frühjahr 2010 auf Deutsch. Das Buch wurde positiv aufgenommen, die Kritiken sind durchweg hervorragend. Kadotetut erscheint in Deutschland im Herbst 2011.

Grafit verlag 
Stilton literary agency
Gummerus
Gummerus/kadotetut

 



GLASNYCKELN-PREIS IN ISLAND

Der skandinavische Glasnyckeln-Preis für den besten skandinavischen Kriminalroman des Jahres 2009 wurde in Reykjavik in Island vergeben. Es kandidierten:            avain03.jpg 

- Johan Theorin, Ruotsi - Schweden – Nattfåk (Nebelsturm)
- Lene Kaaberböl ja Agnete Friis, Tanska - Drengen i kuffertena (Die Lieferung)
- Vidar Sundstölin, Norja - Drömmenes land
- Arnaldur Indridason, Islanti - Hardskafi (Kälteschlaf)
- Marko Kilpi, Suomi - Jäätyneitä ruusuja (Erfrorene Rosen)

Den Preis gewann Johan Theorin, der für dasselbe Buch im Jahr 2010 auch in Großbritannien mit dem Golden Dagger für den besten ausländischen Kriminalroman ausgezeichnet wurde. Unter den Kandidaten für diesen Preis war u.a. Stieg Larsson.

img_2651.jpgDie Autoren Kilpi und Theorin beim Aufpeppen in der Blauen Lagune nach der Siegesfeier am Vorabend. Die außergewöhnliche Situation wurde noch bizarrer, als die friedlich Planschenden von einem kräftigen Erdbeben überrascht wurde, das das ohnehin leicht irreale Zeit- und Ortsgefühl zusätzlich erschütterte.

Der Glasnyckeln-Preis wird jährlich für den besten skandinavischen Kriminalroman verliehen. Nach Finnland ging er bisher einmal, nämlich 2007 an Matti Rönkä für den Roman Ystävät kaukana (Russische Freunde).  In Reykjavik fand gleichzeitig eine internationale Kriminalliteraturkonferenz statt, weshalb zahlreiche Leute vom Fach aus der ganzen Welt, sogar aus Japan und den USA, anwesend waren.


Hier geht es zu den Videopräsentationen der Bücher: